Fachkräftegewinnung
MINT in Mind
Eine früh ansetzende Nachwuchsförderung im Bereich MINT ist für den Wirtschaftsstandort Deutschland von großer Bedeutung. Die Wahl eines MINT-Berufs eröffnet gerade jungen Menschen berufliche und soziale Chancen. Die MINT-Förderung von Kindern und Jugendlichen mit herkunftsbedingten, strukturellen Nachteilen wie Armut oder Migrationshintergrund ist zudem ein wichtiger Baustein für die Weiterentwicklung der Region Mittlerer Niederrhein.
Die Städte Mönchengladbach und Krefeld wollen mit der Regionalagentur Mittlerer Niederrhein, den bekannten zdi-Zentren (Zukunft durch Innovation.NRW) und der Hochschule Niederrhein die Förderstrukturen der schulischen und außerschulischen MINT-Aktivitäten vernetzten und optimieren, um das Interesse von Kindern und Jugendlichen für MINT-Berufe und Multiplikator*innen zu gewinnen.
Ein Baustein ist das Kursportal unter www.mint-in-mind.de, das die vielfältigen bestehenden lokalen MINT-Angebote für Jugendlich aufzeigt.
Das regionale MINT-Cluster wird zudem durch jährliche Vernetzungsveranstaltungen ausgebaut.

Die MINT in Mind-Clusterpartner sind hervorgegangen aus einem gleichnamigen durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördeten Verbundprojekt, das 2025 endete:
– Hochschule Niederrhein University of Applied Sciences (Koordination A.U.G.E. Institut)
– Stadt Mönchengladbach
– Stadt Krefeld
– zdi-Zentrum KReMINTec e.V.
– Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH, zdi-Zentrum
– Regionalagentur Mittlerer Niederrhein
Förderprojekt MINT in Mind (2020-2025)
Mit dem Projekt „MINT in Mind” wurden insgesamt über 20.000 Kinder und Jugendliche in der Region Krefeld, Mönchengladbach und Umgebung für MINT-Themen begeistert. Neben rund 800 durchgeführten Kursen, Workshops und Ferienformaten an außerschulischen Lernorten und in Schulen trugen insbesondere die niedrigschwelligen Pop-up-Angebote sowie die Präsenz bei städtischen Veranstaltungen, Festivals und Berufsmessen maßgeblich zur hohen Reichweite bei. Gleichzeitig wurde das regionale MINT-Angebot sichtbar erweitert. Es wurden neue Lernorte etabliert, ein digitales Kursportal aufgebaut, die Zusammenarbeit mit über 40 Partnerinstitutionen gefestigt und zielgruppenspezifische Formate für bildungsbenachteiligte Jugendliche eingeführt. Damit leistete „MINT in Mind” einen nachhaltigen Beitrag zur chancengerechten MINT-Bildung in der Region.
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Marion Großschopf
Projektkoordinierung
+49 2131 9268598
grossschopf@standort-niederrhein.de