Fachkräftegewinnung

Werkstatt­jahr

Das Werkstattjahr richtet sich an noch nicht ausbildungsreife Jugendliche unter 25 Jahren. Es verbindet berufliche Qualifizierung mit praktischer, produktiver Arbeit im Betrieb und bei einer Trägereinrichtung. Diese stellt zugleich eine sozialpädagogische Begleitung sicher. Durch die Verbindung von Arbeiten und Lernen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schrittweise an das Ziel einer Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt herangeführt.

Das Werkstattjahr verfolgt ein Lernarrangement, in dem Lern- und Arbeitsort eine Einheit bilden. In betrieblich strukturierten Werkstätten und Dienstleistungsbereichen werden für reale Kunden marktfähige Produkte hergestellt bzw. Dienstleistungen angeboten. Das mögliche Spektrum an Berufsfeldern reicht dabei von Metall- oder Holzverarbeitung über Hotel- und Gastronomiegewerbe bis hin zu Gesundheits- und Pflegeberufen. In betrieblichen Praktika von bis zu sechs Monaten können sich die Jugendlichen nach entsprechender Vorbereitung beim Träger im realen Arbeitsalltag beweisen. Sozialpädagogische Fachkräfte begleiten sie dabei.

Verfahren

In der Region Mittlerer Niederrhein wird das Werkstattjahr derzeit nur in Mönchengladbach und im Rhein-Kreis Neuss angeboten.

Interessierte Jugendliche können sich bei ihrem örtlichen Jobcenter oder ihrer zuständigen Agentur für Arbeit über das Werkstattjahr informieren und so feststellen, ob eine Teilnahme am Werkstattjahr für sie in Frage kommt. Die Teilnahme dauert i.d.R. 12 Monate.

Das Werkstattjahr als niedrigschwelliges Berufsvorbereitungsprogramm ist ein Angebot im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“.

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Foto Marion Großschopf

Marion Großschopf